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Vergebung - der Schlüssel zu mehr innerer Ruhe und Freiheit

Ein Schlüssel auf dem "Open Heaven" steht

Am Anfang dachte ich auch, dass Vergebung nur eine Art Ritual sei, das man im spirituellen Bereich einfach macht, weil man es halt macht.


Erst mit der Zeit habe ich die Tiefe der Vergebung und ihre wirkliche Auswirkung erfasst.

Wenn ich nur daran denke, was ich in meinem Leben alles vergeben habe. All die Dinge, die ich mir selbst zuschulden kommen liess. All das, was andere mir angetan haben. Und all das, was ich mir selbst angetan habe.


Es hört sich jetzt vielleicht so an, als wäre ich ein ziemlich schlechter Mensch 😊. Doch wenn du einmal ehrlich auf dein eigenes Leben zurückblickst, kommst du wahrscheinlich auf ein ähnliches Ergebnis.


Da gab es zum Beispiel einen Jungen, den ich eines Tages gehänselt habe. Dann gab es Welpen, zu denen ich nicht gut war.


Auf der anderen Seite gab es Situationen, die mir widerfahren sind. Da war eine prägende Situation in der Primarschule, in der ein Junge sehr aggressiv mir gegenüber war. Oder die Zeit in der Oberstufe, als wir alle mitten in der Pubertät waren und ich mich oft nicht traute, mich zu wehren und zu mir selbst zu stehen.


All diese Situationen waren schmerzhaft. Für mich und für andere.


Wenn ich jetzt an den Emotion Code von Bradley Nelson denke, in dem es um eingeschlossene Emotionen wie Wut, Angst, Trauer oder Scham geht - und jede eingeschlossene Emotion eine Energie ist, die sich im Körper festsetzt und staut - und davon habe ich mich persönlich überzeugt - dann kommt da einiges zusammen.


Und wenn ich zusätzlich bedenke, was wir im Laufe unseres Lebens alles erleben und was noch vergeben werden möchte, dann wird schnell klar: Da trägt jeder von uns einen ganz schönen Rucksack mit sich herum.


Wo darfst du noch vergeben?

Vielleicht ist jetzt der richtige Moment, dir selbst einmal folgende Frage zu stellen:


Wo war ich im Leben nicht gut zu anderen?


Was haben andere mir angetan?


Und vielleicht noch wichtiger:


Wo war ich nicht gut zu mir selbst?


Nimm dir einen Zettel und schreibe alles auf, was dir in den Sinn kommt. Situationen, Menschen, Erinnerungen oder Erlebnisse, einfach alles, was an Gedanken gerade reinkommt.


Und ganz wichtig:


Wenn dir eine Situation in den Sinn kommt, von der du glaubst, dass du sie bereits vergeben hast, dann vergib trotzdem noch einmal.


Aus irgendeinem Grund kommt sie dir ja gerade jetzt wieder ins Gefühl.


Zwei Menschen die verärget sind.









Vergebung ist ein Prozess

Wenn deine Liste geschrieben ist, setze dich in Ruhe hin und schliesse die Augen.


Gehe mit deiner Aufmerksamkeit in dein Herz und beginne zu vergeben.


Mach es auf deine eigene Art.


Sage einfach:

„Ich vergebe dir.“


Oder:

„Ich vergebe mir.“


Vielleicht fühlt es sich im ersten Moment noch nicht echt an. Vielleicht hast du das Gefühl, dass du noch gar nicht vergeben kannst.


Das spielt keine Rolle

.

Denn jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt.


Und genau dieser Schritt verändert bereits etwas in deinem Bewusstsein.


Es wird freier.

Leichter.


Klarer.


Wenn du diesen Weg ernsthaft gehst, wirst du nach und nach bemerken, dass ein Teil deiner inneren Unruhe oder Blockaden genau aus diesen ungelösten Themen stammt.


Und je mehr du dir vergibst, desto mehr beginnt sich in dir zu lösen.


Mehr Ruhe. Mehr Bewusstsein. Mehr du selbst.

Mit jeder vergebenen Situation wird es etwas stiller in dir.


Etwas ruhiger.


Etwas klarer.


Und plötzlich hörst du deine innere Stimme wieder besser.


Du wirst bewusster.


Aufmerksamer.


Präsenter.


Du beginnst, dich selbst auf einer tieferen Ebene zu erkennen.


Und genau dort entsteht Raum für ein neues Bewusstsein.


Zwei Menschen umarmen sich.











Die wichtigste Vergebung

Und wenn du jetzt denkst:

„Nein, ich kann das nicht. Ich kann nicht Vergeben“


Dann sage ich dir:

Doch, du kannst.


Denn auch dieser Gedanke ist nur ein Glaube.


Ein Glaube, der irgendwann angenommen wurde.


Was vielen Menschen dabei gar nicht bewusst ist:

Die grösste Vergebung ist die Vergebung sich selbst gegenüber.


Oh ja.


Daran denken die wenigsten.

Doch genau dort liegt der grösste Schlüssel.


Was Vergebung nicht bedeutet

An dieser Stelle möchte ich noch etwas Wichtiges erwähnen:

Vergebung bedeutet nicht, etwas zu vergessen.


Und Vergebung bedeutet auch nicht, dass du gutheissen musst, was geschehen ist.

Manche Dinge waren schmerzhaft. Manche Situationen waren ungerecht. Und manche Menschen haben Dinge getan, die sehr Böse waren.


Vergebung bedeutet nicht, diese Dinge schönzureden oder so zu tun, als wären sie nie passiert.


Vergebung bedeutet vielmehr, Frieden damit zu finden.

Sie bedeutet, den Schmerz nicht länger festzuhalten und ihm nicht weiterhin Energie zu geben.


Denn solange wir an Verletzungen, Schuld oder Groll festhalten, tragen wir sie mit uns herum - oft über viele Jahre.


Vergebung befreit deshalb nicht in erster Linie den anderen Menschen. Sie befreit vor allem dich selbst. Es geht hierbei nur um dich!


Sie macht deinen Lebensrucksack leichter.

Sie schenkt dir mehr Ruhe, mehr Frieden und mehr Freiheit.

 

Ein Mann der eine Rose in den Händen hält.












Wenn du Unterstützung möchtest

Wenn ich dich auf deinem Weg der Vergebung unterstützen darf, bin ich selbstverständlich sehr gerne für dich da.


Mit meinem Angebot Dein intuitiver Wegbegleiter begleite ich Menschen dabei, mehr Leichtigkeit, Vertrauen, innere Ruhe und Lebenskraft ins Leben einzuladen.


Manchmal braucht es nur jemanden, der ein Stück des Weges mit dir geht.


Zum Schluss

Nun wünsche ich dir viel Freude beim Aufräumen in deinem Lebensrucksack.

Und denke immer daran:


Die grösste Grenze bist immer du selbst.

 
 
 

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