top of page

Vom Stehaufmännchen zum intuitiven Wegbegleiter – meine Kindheit, mein Weg, meine Suche und wie ich meine Berufung fand.

11. Sept.
5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 7 Tagen


Ein kleines Stehaufmännchen. So würde ich mich wohl mit den ersten Worten beschreiben, die mir in den Sinn kommen.


Ich war schon immer ein fröhlicher Mensch. Auch wenn ich wusste und spürte, dass es da noch das eine oder andere in meinem Lebensrucksack anzuschauen gab.


Geboren und aufgewachsen im ländlichen Langnau bei Reiden, durfte ich eine wundervolle Kindheit mit einer wundervollen Familie erleben. Und wenn ich heute zurückblicke, muss ich sagen: Viele der geistigen Themen und auch das, was ich heute mache, darf ich zu einem grossen Teil meiner Mutter zuschreiben.


Das Geistige war in unserer Familie nie verpönt oder etwas Fremdes. Meine Mutter hat selbst schon auf eine ähnliche Art gearbeitet, wie ich es heute tue. Sie hat Blut gestillt, Schmerzen genommen – über Entfernung oder direkt 1:1.


Nur hat sie das nie offiziell gemacht. Sie tat es einfach für Menschen, die sie kannten.


Das hat mich schon immer fasziniert.


Menschen helfen. Menschen heilen. Wie geht das?


Was ist der Ursprung des Ganzen? Woher kommt diese Schöpferkraft?


Alles Fragen, die sich im Laufe meines Lebens Stück für Stück beantworten sollten.


Geister, Energien und eine weisse Gestalt

In meiner Familie kamen bei Verwandtentreffen immer mal wieder Themen wie Geistersichtungen zur Sprache.


Das hat mich natürlich voll fasziniert.


Mein Pate zum Beispiel hatte einmal, als er noch jünger war, eine weisse Gestalt an seinem Bett vorbeiflitzen sehen.


Meine Mutter erzählte, dass sie in dem Wohnhaus, in dem wir aufgewachsen sind, im Treppenhaus einmal einen Mann im schwarzen Anzug und mit Zylinder gesehen hatte. Sein Gesicht konnte sie nicht erkennen – und plötzlich war er einfach nicht mehr da.


Und dann war da noch meine Grossmutter.


Sie machte Bekanntschaft mit einem „Blitz“ in ihrer Wohnung. Während eines Sturms stand sie in der Küche, als der Blitz zum Fenster hereinkam, um sie herumflog, durch die Wohnung ging und anschliessend wieder verschwand.


Eher ein merkwürdiges Verhalten für einen Blitz, findest du nicht auch?


Und da gäbe es noch vieles mehr.


Diese Geschichten haben mich schon als Kind in ihren Bann gezogen. Ich habe den Erwachsenen gerne zugehört und wollte verstehen, was hinter solchen Erlebnissen steckt.


Schon als Kind irgendwie anders

Meine Schulzeit in der Primarklasse war eine schöne Zeit. Wir haben viel gelacht und hatten eine gute Zeit.


Doch auch da bekam ich schon ein wenig zu spüren, dass ich vielleicht ein kleines bisschen „anders“ war als die anderen in meiner Klasse.


Kann man das überhaupt so nennen?


Vor allem im Vergleich zu den anderen Jungs.


Ich war zurückhaltender und nicht so „aufdringlich“ wie andere. Auch hatte ich schon damals andere Denkweisen. Einfach nicht dieses ganz typische Bubenhafte, wie man es vielleicht kennt.


Verstehst du, was ich meine?


So richtig zu spüren bekam ich das dann in der Oberstufe, als alle langsam zu pubertieren begannen.


Ich wollte eigentlich nur meine Ruhe und meinen Frieden.


Die meisten anderen mussten sich dagegen präsentieren wie ein Hahn vor den Hennen.


Das alles hat mich nie wirklich interessiert. Und trotzdem wurde ich immer wieder involviert, weil ich nach aussen hin wohl eher „fein“ wirkte.


Naja, ich hab's überlebt. 😉


Und vielleicht hat genau diese Zeit etwas in mir aufgebaut.


Heute habe ich ein Fundament und eine Stärke in mir, die mich nicht mehr so schnell erschüttern lässt.



Die Zeit, in der ich mich selbst verloren hatte

Meine Lehre absolvierte ich als Logistiker in einem Möbelgeschäft im Zentrallager.


Und wenn ich zurückblicke, war das wohl die schwerste Zeit in meinem Leben.


Ich merkte, dass ich mich immer weiter von mir selbst und von meinem Herzen entfernt hatte.


Warum?


Weil ich immer dachte, dass ich anderen Menschen so, wie ich wirklich bin, nicht gefallen würde.


Eigentlich hatte das schon in der Schulzeit begonnen.


Damals war mein Bewusstsein natürlich noch viel eingeschränkter. Ich verstand nicht, was diese Gefühle und Erlebnisse mir eigentlich zeigen wollten.


Ich fühlte mich einfach nur falsch, leer und unnatürlich.


Ich stand neben mir.


Und auf meiner persönlichen Selbstwertgefühlstabelle hatte ich wohl 100 Punkte minus.


Irgendwann kamen deshalb ganz grosse Fragen.


War das schon alles, was das Leben zu bieten hat?


Gibt es da nicht noch mehr?


Ist das wirklich der Sinn des Lebens – arbeiten, irgendwann sterben und dann ist sozusagen Schichtende?


Eine Kraft, die mich in eine andere Richtung zog

Gleichzeitig spürte ich immer stärker eine Kraft in mir.


Etwas Undefinierbares.


Etwas, das mir etwas offenbaren wollte, das ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht begriff.


Eine Stärke.


Eine Kraft.


Etwas Göttliches, das mich in eine gewisse Richtung zog.


Damals konnte ich noch nicht wirklich verstehen, wohin mich das alles führen würde.


Aber rückblickend erkenne ich immer mehr, dass diese Kraft schon damals begonnen hatte, mich auf meinen heutigen Weg zu führen.


Meine Suche nach Antworten

Ende 2019 trennte ich mich von meinem damaligen Freund.


Liebeskummerhalber machte ich mich auf die Suche nach etwas, das diesen Schmerz in mir heilen könnte. Ich wollte verstehen, was da eigentlich in mir passierte.


Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Gott mir dabei immer wieder kleine Puzzleteile zuspielte.


Zuerst waren es Bücher darüber, wie man mit Liebeskummer umgeht.


Und plötzlich kam ein Buch über die Hermetischen Gesetze dazu.


So kam ich Schritt für Schritt immer tiefer in die Themen Gott, geistiges Heilen und Selbstheilung.


Ich besuchte zuerst einige Medien und zum Beispiel auch einmal eine Astrologin. Sie konnten mir auf ihre Art wunderbar weiterhelfen und gaben mir Stück für Stück die Puzzleteile, die ich gerade brauchte.


Ich begann zu meditieren.


Und vor allem begann ich, in mich hineinzuschauen.


Den eigenen „Sauhaufen“ ein bisschen aufzuräumen.


Und genau daraus entstand mit der Zeit etwas, das ich vorher so nicht kannte:


Klarheit. Bewusstsein. Und eine immer stärkere Verbindung zu mir selbst.


Meine Berufung – Menschen auf ihrem Weg begleiten

Die Kraft, die ich schon so lange in mir gespürt hatte, offenbarte sich mir immer mehr als meine Berufung.


Und gleichzeitig wurde die Verbindung zu Gott für mich immer stärker.


Der Wunsch, Menschen auf ihrem eigenen Weg zu begleiten, wurde immer grösser.


Der Gedanke daran zog mich – um es mit meinen Worten zu sagen – geradezu in himmlische Sphären.


Und so kam ich Schritt für Schritt immer mehr zu dem, was ich heute mache.


Natürlich ist diese Geschichte hier sehr stark abgekürzt. Mein Leben besteht aus noch vielen weiteren Erlebnissen, Begegnungen, Fragen, "Umwegen" und Antworten.


Aber trotzdem stecken in diesen paar Zeilen einige wichtige Punkte, die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.


Danke an meine Familie

An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei meiner Familie bedanken.


Sie hat mich immer unterstützt und tut es auch heute noch.


Ich denke, meiner Familie habe ich einen grossen Teil von dem zu verdanken, wie ich heute bin.


Und vor allem möchte ich Gott danken.


Gott, der mich leitet, mich schützt und mich immer mehr zu dem macht, was ich wirklich bin.


Denn je länger ich meinen Weg gehe, desto mehr erkenne ich:


Es geht nicht darum, jemand anderes zu werden.


Es geht darum, immer mehr zu dem zurückzufinden, wer du wirklich bist.


Und vielleicht ist genau das auch ein Teil von dem, was ich heute anderen Menschen mitgeben darf.


Für mehr „Raphael“

Wenn du noch ein bisschen mehr von mir, meinen Gedanken und meinen persönlichen Erfahrungen hören möchtest, empfehle ich dir gerne meinen Podcast:



Dort spreche ich über spannende Themen rund um das Geistige, das Leben, persönliche Erfahrungen und die vielen kleinen und grossen Fragen, die uns Menschen beschäftigen.


Vielleicht ist ja auch für dich etwas dabei.


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Geschichte zu lesen.

 
 
 

Kommentare


bottom of page