Gut und Böse – der tägliche Konflikt in uns Menschen

Ich glaube, es gibt kaum ein Thema, das die Menschen so beschäftigt wie Gut und Böse. Ein Thema, in dessen Spannungsfeld jeder Mensch früher oder später einmal gerät. Ja, sogar täglich stehen wir vor Entscheidungen zwischen Gut und Böse.
So auch ich.
Ohh, glaube mir, ich habe mich schon viel mit diesem Thema beschäftigt und mich gefragt, warum es diese beiden Gegenkräfte überhaupt gibt.
Ich nehme dich heute einmal mit auf den Weg meiner Erkenntnisse.
Und bitte, wie ich immer sage: Nimm nur das mit, was sich für dich stimmig anfühlt. Überzeuge dich selbst davon, ob das, was du hier liest, tatsächlich der Wahrheit entspricht.
Was ist eigentlich Gut und was ist Böse?
Die Auswirkungen von Gut und Böse kennst du bestimmt.
Das Böse ist abbauend, destruktiv, negativ und raubt uns Kraft. Das merkst du beispielsweise, wenn du dich in einer Spirale negativer Gedanken befindest.
Ein schlechter Gedanke jagt den nächsten. Und wie fühlst du dich danach?
Nicht besonders gut, oder?
Das Gute hingegen baut auf, stärkt, schenkt Kraft und verbindet. Das Gute ist für mich die Liebe. Gott.
Ich denke, wir beide, du und ich, können schon ziemlich gut unterscheiden, was sich gut und was sich schlecht anfühlt. Schliesslich haben wir alle schon unsere Erfahrungen damit gemacht.
Auch ich war nicht immer ein Engel
Ich zum Beispiel war auch nicht immer ein Engel, wie man es von meinem Namen her vielleicht meinen könnte.
Auch bei mir hatte das Böse schon seine Finger im Spiel.
Es gab Menschen, zu denen ich grundlos nicht nett gewesen bin. Ich habe gelogen und Dinge getan, auf die ich heute nicht unbedingt stolz bin.
Aber weisst du was?
Zum «Glück» durfte ich all diese Erfahrungen machen. Denn ich habe daraus gelernt.
Ich habe gesehen, welche Folgen mein Verhalten haben kann, und konnte mich dadurch immer mehr zum Guten entwickeln.
Und genau darum geht es doch auch im Leben, oder?
Erkennen, lernen, wachsen und sich weiterentwickeln.
Der Mensch steht zwischen zwei Kräften
Der Mensch, also du und ich, steht inmitten dieses Spannungsfeldes.
In welche Richtung sich dein Leben entwickelt, kannst du mit deinen täglichen Entscheidungen mitgestalten.
Möchtest du das Gute in deinem Leben stärken, dann bemühst du dich, deinen Mitmenschen zu helfen, ihnen Kraft zu geben und sie aufzubauen.
Du verbindest dich also immer mehr mit dem Guten. Und für mich bedeutet das gleichzeitig, mich mit der guten, göttlichen Kraft zu verbinden. Mit Gott.
Ich persönlich habe immer wieder erfahren dürfen, wie viel Kraft, Vertrauen und Zuversicht mir diese Verbindung schenkt.
Und was geschieht, wenn wir uns dem Bösen zuwenden?
Kriege, Streitigkeiten, Neid, Hass und Zwietracht. Wir sehen täglich, wie viel Leid durch menschliches Handeln entstehen kann.
Doch damit kommen wir zu einer Frage, die mich besonders beschäftigt hat.

Ist der Mensch von Grund auf gut oder böse?
Lieber Freund und Leser, ich habe für mich eine Antwort gefunden:
Ich weiss, dass der Mensch von Grund auf gut ist. Seine Seele ist gut.
Das Böse ist für mich nicht das eigentliche Wesen des Menschen. Vielmehr glaube ich, dass negative Einflüsse, Gedanken und Erfahrungen einen Menschen immer mehr von seinem wahren Wesen entfernen können.
Stell dir das einmal wie einen Schleier vor.
Ein Schleier, der sich nach und nach über das Gute im Menschen legt, seine Sicht verdunkelt und ihn von seinem ursprünglichen Weg abbringen kann.
Ich glaube nämlich, dass das, was wir in uns aufnehmen und nähren, auch einen Einfluss darauf hat, was wir nach aussen weitergeben.
Wenn du viel Liebe, Freude und Vertrauen in dir trägst, gibst du diese auch deinen Mitmenschen weiter. Wenn du hingegen voller Wut, Angst oder Hass bist, kann sich das genauso in deinem Verhalten zeigen.
Aber bedeutet das nun, dass wir dem Bösen hilflos ausgeliefert sind?
Nein. Ganz im Gegenteil!
Warum lässt Gott das Böse zu?
Jetzt kommt meistens die grosse Frage auf:
Wenn Gott gut ist, warum lässt er dann so viel Leid auf dieser Welt zu?
Ist Gott womöglich daran schuld? Ist er strafend? Warum lässt er Kriege und all die schrecklichen Dinge geschehen?
Ich möchte dir dazu eine Gegenfrage stellen:
Würde es all diese Kriege und Streitigkeiten in derselben Form geben, wenn jeder Mensch noch mit Gott und der Liebe verbunden wäre?
Wenn jeder Mensch aus Mitgefühl, Nächstenliebe und innerem Frieden handeln würde?
Ich glaube nicht.
Für mich hat vieles, was wir heute auf dieser Welt erleben, damit zu tun, dass sich der Mensch immer mehr von seinem Innersten und damit auch von Gott entfernt hat.
Schau doch einmal, womit wir uns tagtäglich beschäftigen.
Wir arbeiten, konsumieren, häufen materielle Dinge an und lassen uns von unzähligen äusseren Einflüssen ablenken.
Immer mehr, immer schneller, immer weiter.
Versteh mich nicht falsch. Ich habe überhaupt nichts gegen materielle Dinge oder dagegen, das Leben zu geniessen.
Aber wo bleibt bei all dem das Geistige?
Wo bleibt die Verbindung zu deinem eigenen Herzen? Zu dir selbst?
Zu dem, was tief in dir schlummert und vielleicht schon lange darauf wartet, wieder entdeckt zu werden?
Ich glaube, genau dort beginnt ein wichtiger Teil unserer Veränderung.
Das Böse hat nur so viel Macht, wie du ihm gibst
Und jetzt kommt für mich eine besonders schöne Erkenntnis:
Du kannst lernen, dem Negativen in deinem Leben immer weniger Raum zu geben.
Ist dir schon einmal aufgefallen, dass du an einem Tag mit vielen schlechten Gedanken oft auch weniger geduldig mit deinen Mitmenschen bist?
Da kommt jemand und möchte etwas von dir, und schon gibst du eine etwas «giftige» Antwort.
Kennst du das?
Ich auf jeden Fall!
Das zeigt doch wunderbar, wie sehr unsere Gedanken und Gefühle unser Verhalten beeinflussen können.
Wenn das Böse an deinen alten Wunden ansetzt
Ich sehe manchmal folgendes Bild: Das Böse setzt genau dort seine gierigen Finger an, wo wir innerlich noch wund sind.
Vielleicht kennst du solche Gedanken:
«Du kannst das nicht.»
«Du bist nicht gut genug.»
«Was willst DU schon ausrichten?»
Und jetzt frage ich dich:
Kommen solche Gedanken von Gott? Von der Liebe?
Nein, das tun sie nicht.
Für mich sind es Gedanken, die uns schwächen, kleinhalten und von unserer eigenen Kraft entfernen.
Gerade dort, wo wir noch alte emotionale oder seelische Verletzungen mit uns herumtragen, kann das Böse besonders leicht ansetzen.
Vielleicht wurdest du als Kind zurückgewiesen, verletzt oder hast Erfahrungen gemacht, die bis heute in dir nachwirken.
Solche Erlebnisse können Spuren hinterlassen.
In meiner energetischen Arbeit betrachte ich diese manchmal auch als Wunden im Energiekörper oder der Aura.
Doch was wäre, wenn du beginnen würdest, dich diesen Wunden zuzuwenden?

Der Weg zum Guten beginnt in dir selbst
Stell dir einmal vor, du beginnst, in dir aufzuräumen.
Du schaust dir die alten Geschichten an, die du schon so lange mit dir herumträgst, und setzt dich mit deinen Gedanken, Gefühlen und Verletzungen auseinander.
Du beginnst zu verstehen, warum du in gewissen Situationen so reagierst, wie du reagierst.
Du erkennst deine alten Muster und kannst dich immer mehr von dem lösen, was dich bisher zurückgehalten hat.
Glaubst du, dass das Böse dann noch genauso leichtes Spiel mit dir hat wie zuvor?
Ich denke nicht.
Du bist dem Bösen nicht machtlos ausgeliefert. Du kannst lernen, dein Leben immer bewusster zu gestalten.
Natürlich gelingt das nicht von heute auf morgen. Auch ich darf immer wieder dazulernen.
Aber jeder kleine Schritt zählt.
Entscheide dich für das Gute und lass dich von Gott führen
Für mich ist die Verbindung zu Gott zu einem unglaublich wertvollen Bestandteil meines Lebens geworden.
Ich bemühe mich immer mehr, das Gute in mir zu stärken, negative Gedanken loszulassen und mich seiner Führung anzuvertrauen.
Ich weiss, dass Gott uns seine helfende und heilende Hand reicht.
Und ich habe selbst immer wieder erfahren dürfen, wie viel Vertrauen, Kraft und innere Ruhe daraus entstehen können.
Deshalb möchte ich dir zum Schluss etwas mitgeben:
Schau nach innen. Erkenne deine Wunden. Stärke das Gute in dir und gib der Liebe immer mehr Raum.
Du wirst immer mehr eine Kraft entdecken, von der du bisher gar nicht wusstest, dass sie in dir steckt.
Und so wie ich Gott bis jetzt kenne, wirst du auf diesem Weg auch das eine oder andere Wunder erleben.
Das sind meine persönlichen Erkenntnisse und Erfahrungen, die ich bis heute sammeln durfte.
Überzeuge dich selbst davon, was davon für dein eigenes Leben stimmig ist.
Danke fürs Lesen!





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